FÜR WEN …

Für alle, die die Stimme besonders viel einsetzen, die auch laut sprechen oder die Stimme professionell nutzen, (Telefonist/inn/en, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Richter/innen, Juristen, Pfarrer/innen, Moderator/inn/en, TrainerInnen, GruppenleiterInnen, Chorleiter/Innen u.v.a.) ist eine trainierte Stimme die Versicherung für Erfolg und sie ist, richtig geschult, leistungsstark.

Für jeden der die Stimme auf Dauer leistungsfähig, belastbar und klangvoll und jeder Zeit einsatzbereit erleben will, gilt:
Ein Körperbewußtsein zu entwickeln, Zusammenhänge zwischen Körper, Bewegung und Stimmfunktion zu erfahren,
um die Stimme richtig führen zu lernen.
Das erfordert ein Maß an Flexibilisierung, Durchlässigkeit, ein Bewußtsein für das richtiges Maß von Körperspannung und Entspannung für einen frei schwingenden Ton. Das erfordert Einfühlsamkeit für sich selbst.

Checkliste:

  • Sprechen Sie klar und deutlich?
  • Fühlen Sie sich beim (dauerhaften) Sprechen entspannt?
  • Ist Ihre Stimme belastungsfähig, d.h. dauerhaft u. in ihrer Qualität zuverlässig?
  • Wie ist es mit der Lautstärke, der Modulationsfähigkeit?
  • Können Sie ihre Stimme flexibel einsetzen?
  • Atem Sie ihrer Meinung nach zu oft, zu schnell oder kommen Sie sehr gut mit dem Atem zurecht?
  • Kommt die Stimme gut rüber…d.h. trägt Ihre Stimme im Raum?
  • Sprechen Sie in angemessenem Tempo, so dass jeder gut mitkommt?
  • Wie ist Ihr Stimmklang, wie wirkt er und kennen Sie verschiedene Stimmklänge?

Inhalte:

  • Stimm- und Sprechtraining/ Stimmführung- Phonation- Artikulation
  • Resonanzräume erfühlen, wahrnehmen, erweitern
  • Zusammenhang zwischen Körper, Körperhaltung und Stimme erfahren, zwischen innerer und äußerer Haltung
  • Arbeit mit rhythmischen Elementen
  • verschiedene Entspannungstechniken
  • Atemarbeit, reflektorischer Atem, Atemräume erfahren/erweitern, Atemstütze erarbeiten
  • FuRe© Atemmassagen
  • Arbeit mit der Atemtypenlehre
  • Training für flexible Stimme- Belastbarkeit- Dynamik/ Sprechtempo/ Lautstärke/ Modulation/ Bögen
  • Authentizität, die den Erfolg bringt- Erlebbarer Ausdruck mit /in der eigenen Stimme -Die Stimme ist ein Parameter f. Kompetenz, Sympathie, Ruhe, Klarheit, Eindeutigkeit, Flexibilität- Durchsetzungskraft
  • Präsenz und Übermittelbarkeit – mit (bewusster) Intention kann eindeutig die Botschaft an unser /das Gegenüber gebracht werden
  • Theorie
  • Übungseinheiten/ Erarbeiten von dem Gelernten im Text- Gespräch- Rollenspiel- Vortrag

“ Wenn ich weiß was ich tue, kann ich tun was ich will…“ von Moshe Feldenkrais

Aurora Wolf StimmgesangGRUNDSÄTZLICHES

Die für Stimmbildung – Gesangsunterricht bekannten Grundsäulen sind:

  • Stimmführung, Atemführung
  • Zusammenhänge von Kiefer, Kiefergelenk, Rachenraum, Mundraum, Zunge, Lippen, Gaumen
  • Resonanzräume erfühlen oder erweitern
  • Zusammenhänge von Körperhaltung, Atem und Bewegung
  • Übungskomplexe für eine sensible Steuerung der Stimme

Was in sich gut funktioniert, braucht keine dauernde Kontrolle!

In der Praxis ist das oft ein längerer Weg. Vor allem, wenn die Stimme zuverlässig benutzt werden soll.
Was, wenn Unstimmigkeiten auftreten, wenn man irgendwo eingefahren ist oder auch ein Problem dauerhaft bleibt. Bei allem soll die Stimme emotional “rüber” kommen, soll natürlich sein und so klingen!
 

Inhalte von Stimmbildung – Gesangsunterricht sind:

  • Körperarbeit: Zusammenhänge zw. Körperhaltung, Bewegung, Gelenken, Atem u. Stimme kennenlernen
  • Rhythmus und Stimme
  • Artikulation-Phonation-Resonanzräume
  • Alles zum Atem – reflektorischer Atem- Atemführung
  • Stimmführung
  • Arbeit mit/am Klang
  • Arbeit mit Literatur
  • Osteopathie/Craniosacrale Osteopathie
  • FuRe© Atemmassagen
  • Training nach Feldenkrais/ Yoga Nidra/Hatha Yoga, Pranayama Yoga

Erweiterung von Stimmbildung – Gesangsunterricht

Einbeziehung von

  • Osteopathie/Craniosacrale Osteopathie
  • Osteopathie und  Trauma
  • Klärung psychologischer Hintergründe (z.B. Lampenfieber, Stimmprobleme) mit der Anliegenmethode (IoPT) n. Prof. Dr. Franz Ruppert 

Sängerischen Wissen alleine reicht nicht aus.

Voraussetzung für eine klangvolle, belastbare und tragfähige Stimme ist ein gesunder, leistungsfähiger Organismus. Jede Zelle des Körpers kann schwingen. Der ganze Körper fühlt sich an als ob er ” Ton ist“. Der Ton schwingt frei.
Für eine leicht geführte Stimme, einen frei schwingenden Ton, wie für ein großes Volumen der Stimme braucht es eine große Durchlässigkeit des Körpers.
Hierzu gehört auch ein ein gutes Einfühlungsvermögen für sich selbst.
Mit seiner Stimme in Beziehung sein, bedeutet, mit sich selbst in Kontakt, in guter Beziehung zu sein. Dann kommt die Stimme auch authentisch bei den Zuhörern an, die dann lauschen, berührt und begeistert sind.

Stimmbildung – Gesangsunterricht, wie ich es vermittle, ist zunächst unabhängig von Stilrichtungen wie Pop – Jazz – Musical – Klassik.

Erst wenn man sich für eine Richtung deutlich entscheidet, können bestimmte Stimmparamater mehr bzw. weniger Beachtung bekommen.

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Mein ganzheitlicher/integrativer Ansatz

ist für jede/n das Richtige, die/der mit der Stimme arbeiten will.
Singen kann jeder…denn es gehört zu den Gaben, welche jeder Mensch von Natur aus mitbekommen hat.

Singen ist nichts anderes als mit mehr Klang zu sprechen.

Singen regt die Selbstheilungskräfte an. Es harmonisiert das Körper- , Nervensystem,
Hormonsystem und lässt das Selbstvertrauen wachsen.
Singen aktiviert alle Vitalfunktionen.
Singen ist eine Möglichkeit Eins zu sein mit sich.

Wer bin ich mit meiner Stimme?

Die Stimme vermittelt durch den Klang die Persönlichkeit, die Authentizität der Person, und ist Ausdruck der Identität.
Sie zeigt die Präsenz mit der der Mensch sich zeigt, dem die Stimme „gehört“.
Über die Stimme hört man die Stimmung, das Gestimmtsein.
Gut, wenn ich mich meiner Stimme in Beziehung bin, mich mit ihr eins fühle.
So tut sie was ich will. Und sie dann rund, weich und klar und eindeutig und fließend und flexibel u.v.m.

Weit über die Stimmentfaltung hinaus kann ich mir Gutes tun.

Ein gesunder Organismus und eine gesunde Stimmfunktion bedingen sich gegenseitig.
Da an der Bildung eines Lautes bereits ca. 100 Muskeln beteiligt sind, kann man sich leicht vorstellen, dass viele Muskeln am gesamten Körper hier Einfluss nehmen.
Die Stimme steht mit dem Körper in Verbindung.
Der Kehlkopf ist in seiner Lage eingebunden in den Körper, in Bewegung, Haltung, Atem und Psyche.

Singen verbindet mich mit mir selbst

Meine freie selbstbestimmte Stimme wieder zu finden, sie zu „haben“ in ihrer natürlichen Funktion, ist auch Teil meines Angebotes in der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie/IoPT n. Prof. Dr. Franz Ruppert und bringt mich mit mir vom Grund her in „meinen“ Klang.

Wir können Teile der Persönlichkeit finden wie Klarheit, Eindeutigkeit, Sanftheit, Kraft, Zärtlichkeit usw. auch Ganzheit, Getrenntsein und vieles mehr. Wir können das was fehlt integrieren.
 

Inhalte integrativer Stimmbildung:

  • Körper – Bewegung – Rhythmus und die Kombination mit Ton/Stimme; Zusammenhänge erfahren
  • Den Atem erfahren in seine Räumen seiner Funktion. Gibt es das: Das „richtige“ Atmen?
  • FuRe©Atemmassagen
  • Gelenke und Stimme
  • Resonanzräume
  • Sprechen und Artikulation
  • Klänge der Stimme
  • Wer bin ich und was will ich mit meiner eigenen Stimme?
oder Ich – meine eigene Stimme – meine Identität